"Flensburg-Duburg"

Wohnraumentwicklung
Die Bebauung aus der Zeit um die Jahrhundertwende weist teilweise einen hohen Instandsetzungs-/Modernisierungs-bedarf auf. Ein Teil des heutigen Wohnraums ist in der Nachkriegszeit in ehemalig gewerblich genutzten Neben-gebäuden (Remisen) im Blockinnenbereich entstanden. Diese Wohnungen sind meist nicht mehr zeitgemäß und stellen einen hohen Verdichtungsgrad her, der die Vorder-häuser beeinträchtigt. Das Sanierungskonzept sieht hier Entkernungen vor.
Aufgrund der Nähe zu zwei Krankenhäusern und den im Gebiet befindlichen weiterbildenden Schulen besteht ein relativ hoher Bedarf an kleinen bzw. WG-geeigneten Wohnraum für Schüler und Berufsstarter. Grundsätzlich soll es zu einer qualitativen Aufwertung und Durchmischung des Wohnungsangebotes kommen, wobei sich die Anzahl der Wohneinheiten durch Grundrissänderungen und Abrisse insgesamt verringern wird.

Trotz der baulichen Mängel an einigen Gebäuden und der hohen städtebaulichen Dichte ist aufgrund der relativ homogen erhaltenen historischen Gründerzeitbebauung, der Nähe zur Innenstadt und der bevorzugten Lage auf dem westlichen Fördehang eine nach wie vor gute Grundstruktur zu erkennen.

Maßnahmen und Ziele
- Wohnqualität steigern: Aufwertung und Sanierung des
  Wohnungsbestandes und Wohnumfelds bei teilweisem
  Rückbau von Bebauung und Schaffung von Aufenthalts-
  qualität in den ruhigen Blockinnenbereichen.
- Schaffung eines heterogenen Wohnungsangebotes für
  unterschiedliche Bevölkerungsgruppen (Singles, Paare,
  Familien, Senioren)
- Erhalt und Stabilisierung der Nahversorgung und des
  gastronomischen Angebotes
- Stärkung des Einzelhandels und der Geschäftslagen an
  den Haupterschließungsstraßen durch neue, zeitgemäße
  Nutzungskonzepte
- Neuordnung/Ergänzung von Flächen für den ruhenden
  Verkehr für Anwohner
- Verlagerung/Entlastung der Schulstandorte, insbesondere
  in Hinblick auf Verkehr


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Projekte auf Duburg

 

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Luftaufnahme:
Nodrdeutsche Luftbild, Barmstedt,
im Sommer 2004