Neues entsteht in Flensburg

Ihre Stimme für das Südermarkt-Quartier!

Verfahrensbegleitung im Preisgericht

UPDATE: Die Bewerbungsfrist ist beendet.

Zivilgesellschaftliche Vertretung für freiraumplanerisch-hochbaulichen Wettbewerb gesucht! Die Stadt Flensburg lädt engagierte Flensburger Einwohner*innen herzlich ein, sich für die Verfahrensbegleitung im Rahmen des freiraumplanerisch-hochbaulichen Wettbewerbs Südermarkt und Umfeld zu bewerben.

Ziel des Wettbewerbs ist es, den zentral gelegenen Südermarkt und das Umfeld als bedeutenden öffentlichen Raum zukunftsfähig zu gestalten. Dabei ist der Stadt Flensburg und dem Sanierungsträger ein für alle Beteiligten transparentes Verfahren besonders wichtig. Für insgesamt vier Personen besteht die Möglichkeit, das Verfahren zu begleiten.

Drei Sitze wurden gezielt an Vertreter*innen der Themen Jugend, Diversität und Menschen in besonderen Lebenslagen vergeben, um die Interessen von Gruppen zu berücksichtigen, die in Beteiligungsprozessen oftmals unterrepräsentiert sind. Für die vierte Position wird nun eine Vertretung der Flensburger Einwohner*innen gesucht.

Was bedeutet das konkret? Sie nehmen am gesamten Wettbewerbsverfahren teil – inklusive der Sitzungen des Preisgerichts. Ihre Aufgabe ist es, die Interessen und Perspektiven der Flensburger Einwohner*innen einzubringen und den Prozess kritisch, konstruktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten.

Wann finden die Termine statt?

  • Rückfragenkolloquium: Di. 16.09.2025, 10-12 Uhr (in Flensburg oder alternativ online), ab 08:30 Uhr Vorbesprechung des Preisgerichts
  • Preisgerichtssitzung (Phase 1): Do. 27.11.2025, 09-18 Uhr in Flensburg
  • Preisgerichtssitzung (Phase 2): Do. 19.03.2026, 09-18 Uhr in Flensburg


Wer kann sich bewerben? Bewerben können sich alle volljährigen Einwohner*innen Flensburgs, die sich aktiv für ihre Stadt einbringen möchten – unabhängig von fachlichem Hintergrund. Gesucht werden engagierte Persönlichkeiten mit Interesse an Stadtentwicklung und einem offenen Blick für unterschiedliche Lebensrealitäten.

Gestalten Sie Flensburg mit – wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
 

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb "Südermarkt"

Der Südermarkt - ein Ort mit Geschichte und Zukunft

Die Hafenstadt Flensburg, die über Jahrhunderte dem Einflussbereich der dänischen Krone unterstand, erlebte in ihrer wechselvollen Entwicklung verschiedene Architekturepochen sowie dänische und deutsche kulturelle Einflüsse, die noch heute im Stadtgrundriss und dem Stadtbild ablesbar sind. Der Südermarkt mit der Kirche St. Nikolai ist eine der historischen Keimzellen der Stadt Flensburg und ein bedeutender Ort des städtischen Lebens.

Zahlreiche Überformungen der Vergangenheit haben die städtebauliche Situation auf und um den Platz herum verändert und weisen teilweise städtebaulich-freiraumplanerische Schwächen auf. Funktionalität und Aufenthaltsqualität haben über die Jahre spürbar abgenommen und ziehen einige Herausforderungen nach sich. Eine Erneuerung des Südermarkts mit seinem direkten Umfeld ist bedeutendes Element für eine dynamische und zukunftsfähige Entwicklung der Flensburger Innenstadt. Deshalb strebt die Stadt Flensburg die Durchführung eines Wettbewerbsverfahrens für den Südermarkt und angrenzende Bereiche an.

Die aktuelle Lage

Das Wettbewerbsgebiet befindet sich im Stadtteil Altstadt und liegt weniger als 1 km südlich von der Hafenspitze entfernt. Besonderes Kennzeichen der Innenstadt ist ihre landschaftsbedingte schmale und längliche Ausbreitung in der Talsohle am Westufer. Der Südermarkt ist ein wichtiges städtebauliches Ensemble und zugleich das südliche Eingangstor in die Fußgängerzone. Die Fußgängerzone erstreckt sich räumlich vom Süder- bis zum Nordermarkt, von wo aus sich ein Zugang und Sichtbezug zur Flensburger Förde ergibt.

Einschneidend – und bis heute nicht richtig bewältigt – sind die Überformungen, die der Platz im 19. und 20. Jahrhundert erfuhr. Durch den Abbruch des Balle´schen Hauses und der Kattsund-Bebauung wurde die Kirche freigestellt und mit einer Freitreppe (damals geziert von einem Germania-Brunnen) als neuer nördlicher Platzrand ausgebildet. Der Südermarkt ist seit dieser Zeit wesentlich größer und weniger gefasst, als in seiner historisch ursprünglichen Form. Hinzu kommt die Zerschneidung des Platzes durch den Durchbruch der Dr.-Todsen-Straße ganz im Sinne der autogerechten Stadt der 1960/70er Jahre. Die städtebaulich und historisch für die Stadt bedeutsame Nikolaikirche, mit ihrem Pastorat an der Nord-West-Seite des Platzes, wird nur am Rande wahrgenommen. Der Eingang in die hier beginnende Fußgängerzone an der Nord-Ost-Seite wird derzeit von einer Aussichtsplattform mit Toilettengebäude und Kiosk, hervorgegangen als Kompromiss aus einem Ideenwettbewerb Ende 1976, geprägt. Mit dem wenig einladenden Erscheinungsbild, wird dieses Bauwerk als Fremdkörper wahrgenommen. Durch die besondere topografische Lage verbinden sich am Südermarkt viele Verkehrsbeziehungen in alle Himmelsrichtungen der Stadt und bestimmten diesen historisch bedeutsamen Platz mit. Mit der zweitwichtigsten ÖPNV-Umsteige-Haltestelle der Stadt entlang der Südseite des Südermarkts mit Umsteigemöglichkeiten in Ost-West-Ausrichtung, die an anderen Standorten derzeit nicht möglich und deshalb für die Erreichbarkeit der Innenstadt von großer Bedeutung sind, ist der Südermarkt ein wesentlicher Transitraum.

Mit seinen baukulturellen und geschichtlichen Zeugnissen könnte der Südermarkt wichtiges Identifikationsmerkmal für die Flensburger*innen mit ihren kulturellen deutsch-dänischen Verflechtungen werden. Hierzu strebt die Stadt Flensburg ein städtebaulich-freiraumplanerisches Wettbewerbsverfahren an.

Der Südermarkt ist als öffentlicher Platz ein demokratischer Raum in dem vielfältige Akteur*innen, mit unterschiedlichen Interessen agieren. Das Augenmerk richtet sich zunehmend auf das hohe Konfliktpotenzial zwischen „Straßenszene“ und anderen Nutzer*innengruppen. Eine Umgestaltung des Bereiches im Rahmen des Wettbewerbs wird dieses Konfliktpotenzial nicht alleine auflösen können, sodass hierzu parallel in anderen versierten Fachbereichen Lösungsansätze erarbeitet werden. Ein enger Austausch mit dem Sanierungsträger besteht.

Das Wettbewerbsgebiet – das Südermarkt-Quartier und die Umsetzung in Stufen

Für eine zukunftsfähige Entwicklung ist es notwendig die Platzfläche des Südermarkts im Zusammenhang zu den umliegenden Bereichen zu betrachten. Das Wettbewerbsgebiet umfasst daher neben der Platzfläche des Südermarkts auch den Nikolaikirchhof und die Parkplatzfläche an der VHS sowie die Friesische Straße bis zum Reutergang, die Dr. Todsen-Straße, den nördlichen Teil des Klostergangs und die untere Angelburger Straße bis zur Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße.

Aus Gründen der Umsetzbarkeit und Finanzierbarkeit wird eine Umgestaltung der Bereiche schrittweise erfolgen.

Übersichtsplan: Abgrenzung Wettbewerbsgebiet Südermarkt

Wie funktioniert das Wettbewerbsverfahren – der Ideen- und Realisierungswettbewerb?

Planungswettbewerbe sind am besten geeignet, um eine intensive Beteiligung der Öffentlichkeit zu ermöglichen und zugleich qualitativ hochwertige und objektiv nachvollziehbare Ergebnisse zu erhalten. Für die Durchführung von Planungswettbewerben gibt es eine Richtlinie, die den rechtlichen Rahmen setzt. Die Öffentlichkeitsbeteiligung und Betreuung des Wettbewerbsverfahrens wird von der Bürogemeinschaft metris & PLAN:KOOPERATIV aus Heidelberg durchgeführt.

Der Wettbewerb soll als zweistufiges, nicht-offenes Wettbewerbsverfahren mit vorgeschalteter Präqualifizierungsphase stattfinden. Anhand aufgestellter Kriterien sollen ca. 10 – 15 besonders geeignete Planungsteams ausgewählt werden, welche dann am eigentlichen Verfahren teilnehmen dürfen. Das Wettbewerbsverfahren verläuft in mehreren Schritten.

Zunächst wird die Aufgabenstellung – der sogenannte Auslobungstext – erstellt. Im Zuge der Formulierung des Auslobungstextes werden Anregungen aus der Projektvorbereitung aufgenommen und in konkrete Planungsanforderungen überführt. Desto eindeutiger und umfassender die Beschreibung der Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Teilnehmer des Planungswettbewerbs sind, desto passender und qualitativ hochwertiger werden die Entwürfe.

In einem sog. Wettbewerbskollogium haben die Teilnehmenden am Planungswettbewerb die Möglichkeit Rückfragen zur Auslobung zu klären, die im Anschluss in die erste Bearbeitungsphase (der Ideenteil) starten. Nach Abschluss der Bearbeitungsphase erfolgt eine Vorprüfung der eingereichten Entwürfe. Hier wird geprüft, ob formale und bindende Kriterien erfüllt wurden. Nach dieser Vorprüfung erfolgt eine Preisgerichtssitzung.

Die Preisgerichtssitzung ist ein zentrales Element im Gesamtprozess. Die eingereichten Entwürfe werden fachlichen Expert*innen (den Preisrichtern) geprüft, bewertet und eine Empfehlung ausgesprochen.

Nach diesem Schritt wird das Wettbewerbsverfahren – welches bis zu diesem Zeitpunkt unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt werden muss – unterbrochen und die eingereichten Ergebnisse dem Votum der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Mit der Empfehlung des Preisgerichts und dem Feedback aus der Öffentlichkeit wird eine reduzierte Anzahl an Teilnehmenden für die zweite Wettbewerbsphase (der Realisierungsteil) ausgewählt. Die ausgewählten Teilnehmenden werden unter Berücksichtigung sämtlicher Hinweise ihre Entwürfe überarbeiten. Abschluss der zweiten Bearbeitungsphase bildet eine erneute Preisgerichtssitzung und öffentliche Ausstellung der Ergebnisse. Das Votum des Preisgerichts stellt dabei eine fachliche Bewertung dar; es ersetzt nicht die Entscheidung durch die demokratisch legitimierten Mitglieder im Stadtrat. Eine politische Beschlussfassung ist entsprechend vorzubereiten.

Grafik: Zeitstrahl zum Wettbewerbsverfahren Südermarkt

Wann und wie ist eine Beteiligung möglich?

Die Planungen für eine Umgestaltung des Südermarkts begleiten die Flensburger Stadtentwicklung bereits seit vielen Jahrzehnten. So ist die heutige Plattform als Kompromiss aus einem Architektenwettbewerb in den 1970er Jahren entstanden. Zwei weitere Wettbewerbe in den 1990er Jahren und den frühen 2000er Jahren brachten Vorschläge hervor, die jedoch nicht umgesetzt wurden. Die Gründe hierfür sind in einem Konglomerat aus fehlenden Mitteln, politischen Unstimmigkeiten und Ablehnung der Vorschläge in der Bürgerschaft zu suchen.

Wie kann also dieses Mal eine Umsetzung gelingen? Im Sinne einer kooperativen und kokreativen Stadtentwicklung und zur Absicherung des notwendigen gesellschaftlichen wie politischen Rückhaltes ist unter Berücksichtigung der rechtlichen Zulässigkeiten eine kontinuierliche und konsensuale Bürger*innenbeteiligung im Zusammenhang mit dem geplanten Wettbewerbsverfahren durchzuführen.

Mit einem entsprechenden Prozessdesign sollen die Anregungen und Bedürfnisse verschiedener Nutzer*innen- und Interessent*innengruppen berücksichtigt werden. In einer Kombination verschiedener Beteiligungsformate (online und offline, für verschiedene Zielgruppen) wird zunächst gemeinsam die Aufgabenstellung (der Auslobungstext) für das Wettbewerbsverfahren erarbeitet. Es werden Informationsveranstaltungen, Diskussionsrunden, Gespräche und Interviews sowie Workshops durchgeführt.

Das Wettbewerbsverfahren wird nach der ersten Stufe – dem Ideenteil – für eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung unterbrochen. In Online- und Offline-Formaten bekommen Sie die Möglichkeit sich zu den eingegangenen Vorschlägen zu äußern. Sie können Feedback und Anregungen für die weitere Bearbeitung in der zweiten Stufe – dem Realisierungsteil – mitgeben. Das heißt, dass Sie sich in den Prozess einbringen können, wenn es am meisten zählt! Das Wettbewerbsergebnis und die Umsetzung werden maßgeblich durch Ihre Beteiligung mitbestimmt.

Grafik: Ablauf Wettbewerb Südermarkt und Beteiligung

Timeline Wettbewerb "Südermarkt und Umfeld"
Gehe zu:
10.05.2025
Ergebnisse der Beteiligung zum Wettbewerb Südermarkt

Tag der Städtebauförderung, Ort: Event-Location schönHier! im Käte-Lassen-Hof, Holm 49/51

Die Umgestaltung des Flensburger Südermarkts und seiner angrenzenden Bereiche ist ein spannendes Projekt, das darauf abzielt, diesen zentralen innerstädtischen öffentlichen Raum hinsichtlich der Aufenthaltsqualität und der Nutzungsoptionen zu optimieren. Damit leistet das Vorhaben einen wesentlichen Beitrag zur Revitalisierung und Stärkung einer zukunftsfähigen Flensburger Innenstadt.

Für die geplante Umgestaltung wird ein freiraumplanerisch-städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Die Öffentlichkeit wurde durch verschiedene Beteiligungsformate aktiv in die Erstellung der Wettbewerbsaufgabe einbezogen. Im Rahmen des Tags der Städtebauförderung möchten wir die Ergebnisse der bisherigen Öffentlichkeitsbeteiligung präsentieren und erläutern, wie diese in die Aufgabenstellung für den Wettbewerb einfließen werden. Diese Veranstaltung markiert den Auftakt für die finale Vorbereitung des Wettbewerbsverfahrens, das im Juni 2025 beginnt und im März 2026 abgeschlossen sein wird.

Programmablauf Tag der Städtebauföderung am 10.05.2025
12.08.2025
Verfahrensbegleitung im Preisgericht

Ihre Stimme für das Südermarkt-Quartier! 
UPDATE: Die Bewerbungsfrist ist beendet.

Zivilgesellschaftliche Vertretung für freiraumplanerisch-hochbaulichen Wettbewerb gesucht 
Die Stadt Flensburg lädt engagierte Flensburger Einwohner*innen herzlich ein, sich für die Verfahrensbegleitung im Rahmen des freiraumplanerisch-hochbaulichen Wettbewerbs Südermarkt und Umfeld zu bewerben.

Ziel des Wettbewerbs ist es, den zentral gelegenen Südermarkt und das Umfeld als bedeutenden öffentlichen Raum zukunftsfähig zu gestalten. Dabei ist der Stadt Flensburg und dem Sanierungsträger ein für alle Beteiligten transparentes Verfahren besonders wichtig. Für insgesamt vier Personen besteht die Möglichkeit, das Verfahren zu begleiten.

Drei Sitze wurden gezielt an Vertreter*innen der Themen Jugend, Diversität und Menschen in besonderen Lebenslagen vergeben, um die Interessen von Gruppen zu berücksichtigen, die in Beteiligungsprozessen oftmals unterrepräsentiert sind. Für die vierte Position wird nun eine Vertretung der Flensburger Einwohner*innen gesucht.

Weitere Infos gibt es hier
 

Mitmachen: Ihre Stimme für das Südermarkt-Quartier!
25.11.2025
Erste Entwürfe für Dein „Südermarkt und Umfeld“

Feedback gewünscht!

WANN? Dienstag, 25.11.2025 von 18:00 bis 21:00 Uhr | Einlass ab 17:30 Uhr

WO? Aula der Fachschule für Technik und Gestaltung, Schützenkuhle 20-24

Wir laden Sie herzlich zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des freiraumplanerisch-hochbaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerbs „Südermarkt und Umfeld“ ein. Es werden die ersten Entwürfe für die Umgestaltung des Südermarkts und der angrenzenden Bereiche vorgestellt. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Parkmöglichkeiten bestehen auf der Exe. Für Snacks & Getränke wird gesorgt. Eine Anmeldung ist bis zum 20. November unter anmeldung(at)ihrsan.de erforderlich! Sollten die Anmeldungen die Raumkapazitäten übersteigen wird eine äquivalente Veranstaltung am 26. November stattfinden.

Wichtige Hinweise zur Anmeldung

  • Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine schriftliche Anmeldung bis Donnerstag, 20. November 2025 unter anmeldung(at)ihrsan.de erforderlich.
  • Ohne vorherige Anmeldung ist die Teilnahme nur bei ausreichender Raumkapazität möglich. Angemeldete Teilnehmende haben Vorrang.
  • Es ist nicht gestattet, Fotos oder Videos von den Beiträgen zu machen.
  • Alle Teilnehmenden müssen vor Beginn der Veranstaltung eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben.

Beteiligung der Öffentlichkeit
Bei der Öffentlichkeitsbeteiligung am 25. November werden die eingegangenen Entwürfe der Planungsteams vorgestellt. Anschließend werden die Entwürfe gemeinsam diskutiert und das Feedback festgehalten.

Zur Jurysitzung am 27. November wird das Feedback der Öffentlichkeit dem Preisgericht vorgetragen. So können sich die Jurymitglieder ein Bild der Meinungsäußerungen der Flensburger*innen machen und diese in ihre eigene Bewertung einbeziehen.

Öffentlichkeitsveranstaltungen während eines laufenden Wettbewerbsverfahrens stellen eine Besonderheit dar. Die frühzeitige Ausstellung der Arbeiten vor der Öffentlichkeit ist seitens der Stadt ausdrücklich gewünscht und keineswegs selbstverständlich oder gar verpflichtend. Da es sich aus Gründen der Gleichberechtigung um ein anonymes Verfahren handelt, bei welchem die Namen der Verfasser*innen erst nach der 2. Preisgerichtssitzung den jeweiligen Arbeiten zugeordnet werden dürfen, müssen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden (Fotografierverbot, Verschwiegenheitserklärung). Ohne diese Maßnahmen wäre die Beteiligung der Öffentlichkeit zu einem so frühen Zeitpunkt nicht möglich.

Öffentlichkeitsbeteiligung zum Wettbewerb “Südermarkt und Umfeld” am 25.11.2025 in der Fachschule für Technik und Gestaltung